• Liebelle - Forschung

Forschungen zu Sexualität und geistiger Behinderung

Die Liebelle knüpft in ihrer Funktion als Forschungsstätte unmittelbar an die Ergebnisse einer vorangehenden Forschungsarbeit an, in deren Rahmen der Frage nachgegangen wurde, welche bewussten und unbewussten Konflikte die Auslebung von Sexualität und Partnerschaft bei Menschen mit geistiger Behinderung beeinflussen (Bender 2012).

In der Erweiterung dieses Forschungsansatzes wurden nun die Dimensionen des Erlebens von Angehörigen und Fachkräften hinsichtlich der Thematik noch stärker in den Blick genommen sowie deren Einfluss auf die Entwicklungsbedingungen und Beziehungsgestaltung von Menschen mit geistiger Behinderung.

Konkrete Forschungsfragen lauten:

  • Wie erleben Angehörige und Fachkräfte die Thematik von Partnerschaft und Sexualität bei Menschen mit geistiger Behinderung?
  • Wie können Angehörige und Fachkräfte in der Auseinandersetzung mit der Thematik begleitet werden, damit sie auch den Menschen mit geistiger Behinderung eine haltgebende Unterstützung anbieten können?

Die wissenschaftliche Begleitung wird dabei als Handlungsforschung verstanden, die ihre Erkenntnisse im Dialog mit den Betroffenen gewinnen und gleichzeitige neue pädagogische Handlungsspielräume entwickeln möchte.

Freiwillige Teilnahme

Die Teilnahme am Forschungsprogramm ist freiwillig. Sie werden in jedem Fall gefragt, ob Sie der Verwendung Ihrer Daten zustimmen. Sie können sicher sein, dass wir mit Ihren Daten absolut vertraulich umgehen und einen zuverlässigen Datenschutz gewährleisten. Grundsätzlich werden alle Daten anonymisiert.