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Mainzer Beratungsstätte und Landespsychotherapeuten-kammer wollen in Rheinland-Pfalz Versorgung von Menschen mit geistiger Behinderung verbessern

 

Die Mainzer Beratungsstätte für Sexualität und geistige Behinderung, Liebelle, und die Landespsychotherapeutenkammer wollen in Rheinland-Pfalz die Versorgung von Menschen mit geistiger Behinderung verbessern.

Die Liebelle bietet seit einigen Monaten eine psychologische Beratung speziell für erwachsene Menschen mit geistiger Behinderung. Die Nachfragen nach diesem Angebot war so hoch, dass die Plätze innerhalb kurzer Zeit belegt waren.

„Das zeigt, wie hoch der Bedarf für ein solches Angebot ist“, erläutert Liebelle-Leiterin Petra Hauschild. „Nach wie vor ist es schwierig, Menschen mit geistiger Behinderung psychotherapeutisch zu versorgen. Es gibt kaum Therapieplätze für diesen Personenkreis und die langen Wartezeiten auf Psychotherapieplätze treffen diese Patientengruppe besonders. Wir sehen hier unter anderem auch Berührungsängste auf Seiten der Therapeut*innen, den speziellen Bedarfen von Menschen mit Behinderung gerecht zu werden. Wir wollen daher ein landesweites Netzwerk zu diesem Thema aufbauen, Wissen vermitteln, Berührungsängste abbauen und so die Versorgung langfristig verbessern“, so Hauschild weiter.

„Wir begrüßen das Engagement der Liebelle sehr und unterstützen den Auf- und Ausbau des Netzwerks“, so Ulrich Bestle, Mitglied des Vorstands der Landespsychotherapeutenkammer.

Im Jahr 2019 haben insgesamt über 500 Personen die vielfältigen Beratungs- und Bildungsangebote der Liebelle in Anspruch genommen, Menschen mit Behinderung, deren Eltern und Angehörige sowie Fachkräfte.

Beratung und Terminvereinbarung unter:
Telefon: 06131 5802-210
E-Mail: info@liebelle-mainz.de

 

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