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Am Mittwoch, 22. August 2018, war ein Team von ZDF Digital bei der Liebelle, um mit den beiden Berater*innen Lotta Brodt und Lennart Seip ein Interview zum Thema "Sexualität und geistige Behinderung" zu führen. Interviewer war Dominik Fels, bekannter YouTuber und "Wheelchair-Model". Die Antworten und Ansichten unserer Liebelle-Fachkolleg*innen begleiten die aktuelle Folge der Dokumentationsreihe "37 Grad", die sich dem Thema "Die Berührerin - Sex für Menschen mit Behinderungen" widmet und einen Einblick in die Arbeit einer Sexualbegleiterin gibt. Die Folge wurde am 28. August 2018 um 22:15 Uhr ausgestrahlt und kann auch in der Mediathek abgerufen werden:

https://www.zdf.de/dokumentation/37-grad

Noch vor wenigen Wochen sah es schlecht aus für die „Liebelle – Beratungs-, Forschungs- und Bildungsstätte zu Sexualität und geistiger Behinderung“ in Mainz – jetzt ist sie zumindest bis 2021 gerettet: Mit mehr als € 860.000 fördert die SKala-Initiative der Unternehmerin Susanne Klatten in den nächsten drei Jahren den Fortbestand, die Ausweitung und die Verbreitung der Arbeit der Liebelle. Diese Finanzierung schließt nahtlos an die bisherige Förderung durch die Aktion Mensch an, die im Frühsommer 2018 ausgelaufen ist.

Am Freitag, 23.03.2018, lud die Liebelle – Beratungs-, Forschungs- und Bildungsstätte zu Sexualität und geistiger Behinderung zu einem Fachtag ein. In den Räumlichkeiten der Akademie der Wissenschaften und der Literatur in Mainz wurden Fachvorträge und Workshops rund um therapeutische und pädagogische Perspektiven auf geistige Behinderung und Sexualität gehalten und zudem ein interdisziplinärer Austausch zwischen Fachkräften ermöglicht.

Sehr geehrte Damen und Herren,

wir freuen uns, wenn Sie sich folgenden Termin für den Fachtag der Liebelle vormerken:

„Therapie inklusiv(e)? Therapeutische und pädagogische Perspektiven auf geistige Behinderung und Sexualität“
am Freitag, den 23. März 2018 von 9.30-15 Uhr

in der Akademie der Wissenschaften und der Literatur in Mainz.

Es erwartet Sie ein Fachvortrag von Dr. Sandra Lentzen (Wiesbadener Akademie für Psychotherapie) zum Thema Therapiemöglichkeiten von Menschen mit geistiger Behinderung. Außerdem wird Professorin Dr. Svenja Heck (Hochschule Darmstadt) ihre neuesten Forschungsergebnisse zum Thema Sexualität und Behinderung vorstellen. Abgerundet wird der Tag mit Workshops zu den Themen Therapiemöglichkeiten von Menschen mit geistiger Behinderung, Sexualität und Behinderung, Sexualisierte Gewalt, Sexualpädagogische Seminargestaltung und Elternschaft.

Wie können Menschen mit geistiger Behinderung ihren Wunsch nach Liebe und Sexualität erfüllen? Wie können deren Eltern und Angehörige dazu beitragen, dass dies gelingt? Und wie beeinflusst das Thema Sexualität eigentlich die Arbeit von Fachkräften, beispielsweise in Werkstätten für Menschen mit Behinderung?

Um Fragen wie diese kümmert sich seit zwei Jahren die Liebelle, die erste Beratungsstelle zu Sexualität und geistiger Behinderung in Deutschland.

Das für drei Jahre von der Aktion Mensch geförderte Projekt ist eine Kooperation von in.betrieb und pro familia. Die wissenschaftliche Begleitung liegt bei Prof. Dr. Svenja Heck von der Hochschule Darmstadt. Erste Forschungsergebnisse werden mit Spannung in der Fachwelt erwartet, denn die Liebelle ist nach wie vor einzigartig.

Am Dienstag, 08.08.2017, informierte sich Ingrid Fischbach, Parlamentarische Staatssekretärin im Bundesgesundheitsministerium, über die Arbeit der in.betrieb gGmbH und insbesondere der Liebelle. Begleitet wurde sie von der Mainzer Bundestagsabgeordneten Ursula Groden-Kranich.

Zwei Jahre nach der Eröffnung der bundesweit einmaligen Beratungsstelle zu Sexualität und geistiger Behinderung „Liebelle“ zogen die Kooperationspartnerinnen Zwischenbilanz: erste Forschungsergebnisse und stetig steigende Nachfrage belegen den großen Bedarf an Beratungs- und Schulungsangeboten. Doch 2018 läuft die Förderung durch die Aktion Mensch aus.

Am Freitag, 7. April 2017, informierte sich Dr. Carsten Kühl, SPD-Bundestagskandidat für die Stadt Mainz und den Landkreis Mainz-Bingen, über die Arbeit der in.betrieb gGmbH. 
Bei einem Rundgang durch das Haus legte er besonderes Augenmerk auf die Liebelle. Thematisiert wurden neben den Beratungsangeboten und der Forschungs- und Bildungstätigkeit auch die Anschlussfinanzierung nach Ablauf der Aktion Mensch-geförderten drei Jahre.

Vom 1. bis zum 3. Februar 2017 ging die Liebelle erneut auf Reisen. Diesmal führte der Weg Lotta Brodt und Lennart Seip an die Pädagogische Hochschule Salzburg Stefan Zweig. Dort fand das zweite, von insgesamt sieben geplanten, „international meetings“ des LoveLife Projekts statt.
Auf der Agenda standen unter anderem die Überarbeitung des erstellten Theorieteils, sowie die Entwicklung des Curriculums, für das angestrebte Trainingsprogram für Multiplikator*innen. Ziel dieses Entwicklungsprozesses ist ein Lehrplan, der sowohl den Inhalten, als auch den Möglichkeiten der Tandems gerecht wird.
Bis zum nächsten Treffen mit den Projektpartner*innen Anfang Mai in Rotterdam steht nun die Suche nach interessierten Tandems im Mittelpunkt.