• Liebelle - Über uns

Beratungsstelle zu Sexualität und geistiger Behinderung

Die Liebelle ist eine Beratungs, Forschungs- und Bildungsstätte zum Thema Sexualität und geistige Behinderung. Sie ist eine Kooperation der in.betrieb Gesellschaft für Teilhabe und Integration gGmbH, Mainz, und des pro familia Ortsverbands Mainz e.V.

Die Liebelle richtet sich an jugendliche und erwachsene Menschen mit geistiger Behinderung oder Mehrfachbehinderungen. Sie berät zu den Themen Sexualität, Liebe und Partnerschaft sowie zu sexualisierter Gewalt. Die Liebelle steht auch Angehörigen sowie Fachkräften, die mit Menschen mit geistiger Behinderung arbeiten, offen.

Die Liebelle möchte Beratungslücken schließen und dazu beitragen, dass Menschen mit Behinderung Partnerschaft und Sexualität als Bereicherung erleben und ihr Recht auf sexuelle Selbstbestimmung wahrnehmen. Die Liebelle ist barrierefrei und mit öffentlichen Verkehrsmitteln gut zu erreichen – im Idealfall auch von Menschen, die nicht in Mainz leben und arbeiten.

Angebote für Menschen mit geistiger Behinderung:

  • individuelle Beratung
  • Seminare und Bildungsangebote

Der Zugang zu unseren Räumen ist barrierefrei. Informationen für Menschen mit Behinderung sind grundsätzlich in Leichter Sprache.

Angebote für Eltern und Angehörige:

  • individuelle Beratung
  • Workshops
  • Anregungen zur Unterstützung
  • Gelegenheit zum Austausch mit anderen Angehörigen

Angebote für Fachkräfte:

  • Fortbildungen
  • Praxis- und Fallberatungen
  • Erfahrungsaustausch
  • Ausbildung von Multiplikator*innen
  • Literaturempfehlungen, Arbeits- und Lernmaterialien

Angebote für Schulen:

  • Fortbildungen für Lehrer*innen und Integrationskräfte
  • Elternangebote
  • Angebote für Schüler*innen

Bislang isolierte Angebote werden in der Liebelle miteinander vernetzt. Eine wissenschaftliche Begleitung ermöglicht die kontinuierliche Erforschung der Thematik, deren Verbreitung durch Publikationen und die Qualitätssicherung der Beratung. Dadurch wollen wir die Erfahrungen der Liebelle für andere Einrichtungen transparent machen, Vorbild werden und die bundesweite Vernetzung voranbringen.

Als Modellprojekt wurde die Liebelle für drei Jahre von Aktion Mensch gefördert. Seit Mai 2018 fördert die SKala-Initiative der Unternehmerin Susanne Klatten die Liebelle.